• Inhouse-Fotostudio: Ein Beleuchtungsleitfaden für Unternehmen

Inhouse-Fotostudio: Ein Beleuchtungsleitfaden für Unternehmen

Warum immer mehr Unternehmen ein eigenes Fotostudio aufbauen

Produktbilder für den Onlineshop, Mitarbeiterporträts für Website und LinkedIn, Bilder von Menschen und Räumlichkeiten für Präsentationen und Social Media: Fotografie ist Teil der täglichen Unternehmenskommunikation geworden. Immer mehr Unternehmen produzieren diese Bilder deshalb selbst – schneller, mit mehr Kontrolle über die eigene Bildsprache und zu geringeren Kosten pro Bild.

Ein Inhouse-Fotostudio ist jedoch mehr als eine Anschaffung von Equipment. Es ist eine Entscheidung darüber, wie Bilder entstehen, wiederholt und gepflegt werden – auch wenn sich Teams und Produkte verändern. Ein Setup, das nicht zur Aufgabe passt, führt zu uneinheitlichen Ergebnissen, frustrierten Anwendern und Leuchten, die im Schrank landen.

Deshalb schreiben broncolor Lichtexperten aus vier Kontinenten einen kostenlosen, praxisnahen Leitfaden für Unternehmen, die ein neues Inhouse-Studio einrichten oder ihre bestehende Lichtausrüstung erweitern möchten. Er erscheint im November 2026 – melden Sie sich unten an, und wir senden ihn Ihnen, sobald er veröffentlicht ist.

Geschrieben von Lichtexperten aus vier Kontinenten

Der Leitfaden entsteht mit vier broncolor Lichtexperten aus Europa, Nordamerika, Asien und Australien. Sie haben über die Jahre Unternehmen, Studios und Fotografen jeder Grösse bei der Wahl der Ausrüstung, der Entwicklung von Lichtsetups und der Verbesserung ihrer täglichen Workflows beraten. Sie wissen, was funktioniert, was unnötige Komplexität schafft und welche Entscheidungen in der Praxis den grössten Unterschied machen. Jeder Experte bringt sein eigenes Erfahrungsfeld ein:

Europa – konsistente Produktfotografie und wiederholbare, automatisierte Workflows
Nordamerika – effiziente Produktion grosser Bildmengen und Studioorganisation
Asien – Materialien, Texturen und Farben so zeigen, wie sie wirklich sind
Australien – flexibles Licht, das im Studio und unterwegs funktioniert

Zuerst die Bilder, dann die Ausrüstung

Bevor Sie Leuchten auswählen, sollten Sie festlegen, was Ihr Studio produzieren soll. Ein vorteilhaftes Mitarbeiterporträt, ein glänzendes Metallteil und ein Katalogbild auf weissem Hintergrund verlangen jeweils eine andere Lichtführung. Der Leitfaden beginnt deshalb mit fünf Fragen, die jedes Unternehmen zuerst beantworten sollte:

1. Was wird am häufigsten fotografiert?
2. Wie viele Bilder muss das Team pro Monat produzieren?
3. Müssen die Bilder über Monate oder Jahre hinweg einheitlich aussehen?
4. Wird die Ausrüstung auch ausserhalb des Studios eingesetzt?
5. Wer bedient sie, und wie viel Erfahrung ist vorhanden?

Davon ausgehend leiten unsere Experten das Licht, die Lichtformer und den Workflow ab, die diese Bilder möglich machen – ob Produktfotografie für E-Commerce, einheitliche Mitarbeiterporträts oder Bilder für die Unternehmenskommunikation.

Für wen der Leitfaden ist

Der Leitfaden richtet sich an Unternehmen und nicht an hauptberufliche Fotografen: an Marketing- und Kommunikationsteams, E-Commerce- und Produkt-Content-Verantwortliche, Inhouse-Fotografen und alle, die Studioausrüstung planen oder beschaffen. Ob Sie Ihr erstes Inhouse-Fotostudio einrichten oder ein bestehendes erweitern – er hilft Ihnen, die richtigen Fragen zu stellen und fundierte Entscheidungen auf Basis Ihrer tatsächlichen Anwendungen zu treffen.

Kostenlosen Leitfaden erhalten

Das erwartet Sie im Leitfaden

  • Das richtige Setup planen

    Teil 1

    Zuerst die Bilder, dann die Ausrüstung. Nur im Studio oder auch unterwegs? Kompaktblitzgeräte oder ein Generatorsystem? Wie viele Leuchten brauchen Sie wirklich – und warum eine dritte Leuchte oft die beste Absicherung für wichtige Shootings ist.

    Im Bild: kompaktes Produktsetup mit Picolite-Köpfen an einem Scoro-Generator. Credit: Nils Wilbert

    In house studio guide planning product setup
  • Einheitliche Ergebnisse erzielen

    Teil 2

    Warum Kontrolle wichtiger ist als Leistung, wie Produktbilder und Mitarbeiterporträts über Monate und Jahre einheitlich bleiben und wie Sie Produkte so zeigen, wie sie wirklich sind.

    Im Bild: Porträtsetup mit zwei Softboxen und zwei Octaboxen. Credit: Sandro Baebler

    In house studio guide consistent portraits
  • Lichtformer und Workflow

    Teil 3

    Eine praxisnahe Grundausstattung an Lichtformern, wie Sie Setups so dokumentieren, dass jedes Teammitglied sie reproduzieren kann, und wann Blitz- oder Dauerlicht die richtige Wahl ist.

    In house studio guide light shapers
  • Mit Sicherheit investieren

    Teil 4

    Warum sich ein professionelles System auszahlt, was Sie über Wartung, Kompatibilität und Miete wissen sollten, wie Sie das Budget planen – plus eine Studio-Checkliste für die Zeit vor dem Kauf.

    Im Bild: Produktshooting mit Scoro und Pulso G. Credit: Manuel Mittelpunkt

    In house studio guide repeatable workflow

Häufige Fragen zur Beleuchtung im Inhouse-Studio

Wie viele Studioleuchten braucht ein Unternehmen?

Mit einer Leuchte und einer Softbox lassen sich bereits vorteilhafte Porträts und einfache Produktfotos erstellen. Zwei Leuchten sind für die meisten Inhouse-Studios eine praxisnahe Empfehlung: Eine beleuchtet das Motiv, die andere den Hintergrund, hellt Schatten auf oder sorgt für Trennung. Drei Leuchten sind oft die vielseitigste Wahl – und fällt bei einem wichtigen Shooting ein Kopf aus, halten die beiden anderen die Produktion am Laufen.

Kompaktblitzgeräte oder ein Generatorsystem?

Kompaktblitzgeräte vereinen alles in einem Gehäuse und werden einzeln eingestellt – praktisch für Porträts, kleine bis mittlere Produktsets und häufig wechselnde Setups. Generatoren bündeln Energie und Steuerung, halten die Blitzköpfe kompakt und bieten hohe Gesamtleistung sowie Zugang zu Spezialköpfen – nützlich für anspruchsvolle Produktfotografie und komplexe Mehrlicht-Setups.

Blitz- oder Dauerlicht für ein Inhouse-Studio?

Für Unternehmen, deren Hauptziel professionelle Fotografie ist, ist Blitzlicht in der Regel der vielseitigere Einstieg: Es liefert in sehr kurzer Zeit viel Licht, erlaubt niedrige ISO-Werte und kleine Blenden für Produktdetails, friert Bewegungen ein und reduziert den Einfluss von wechselndem Raumlicht. LED-Dauerlicht wird relevant, wenn im Studio auch Videos entstehen.

Sie möchten die vollständigen Antworten?

Der kostenlose Leitfaden behandelt diese Fragen ausführlich – mit Praxistipps unserer Experten aus vier Kontinenten, Setup-Beispielen, Budgetplanung und einer Studio-Checkliste für die Zeit vor dem Kauf.

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