Externer Iran - Enthüllung von Gesichtern und Geschichten

by Amir Azari

Das Projekt „External Iran“ von Amir Azari ist Teil einer größeren, langfristigen Initiative, die darauf abzielt, den Iran aus einer neuen und einzigartigen Perspektive zu zeigen.

Amir Azari: „In dieser ersten Phase sind mein Team und ich über 9.000 Kilometer gereist und haben Bilder von 600 Personen an verschiedenen Orten im Iran aufgenommen. Unser Ziel war es, die Kultur, die Natur und die Schönheit des Landes in einem neuartigen Format zu porträtieren, das es so noch nie gegeben hat. Während dieser Reise entstanden etwa 1.000 einzigartige Fotos, von denen jedes eine Geschichte über das Leben, die Natur oder die Kultur im Iran erzählt. Dies ist nur die erste Phase des Projekts, weitere Phasen sind für die Zukunft geplant. Das Projekt kombinierte künstlerische und technische Elemente und nutzte fortschrittliche Ausrüstung, um Bilder zu schaffen, die die Grenzen der traditionellen Fotografie überschreiten und tiefgründige und fesselnde Geschichten erzählen.

Das Projekt „External Iran“ war aufgrund seines kreativen Umfangs und seiner technischen Komplexität eine der größten Herausforderungen in meiner beruflichen Laufbahn. Angesichts der extremen Temperaturen, der rauen geografischen Bedingungen und der unvorhersehbaren Szenarien waren eine sorgfältige Planung und der Einsatz von professionellem Equipment entscheidend für den Erfolg.

Eine der wichtigsten Entscheidungen war die Wahl des richtigen Beleuchtungs- und Blitzsystems. Aufgrund meiner umfangreichen Erfahrung mit verschiedenen Blitzsystemen unterschiedlicher Kategorien entschied ich mich für broncolor. Das System ist bekannt für seine präzise Beleuchtung, seine stabile Leistung und seine fortschrittlichen Funktionen und erwies sich als die ideale Wahl für dieses Projekt.


Ein herausragendes Merkmal des Siros 800 L Systems war seine außergewöhnliche Akkuleistung. Mit einem zusätzlichen Akku waren wir in der Lage, mehrere Stunden lang ununterbrochen zu fotografieren, selbst bei Temperaturen von über 40°C. So konnten wir ohne Unterbrechung arbeiten und uns ganz auf den kreativen Prozess konzentrieren, ohne uns Gedanken über das Aufladen machen zu müssen.


Da wir ständig die Transportmittel wechselten - Auto, Boot und sogar Flugzeug - waren die tragbaren Koffer für die Ausrüstung unglaublich praktisch und effektiv. Dank dieser Mobilität konnten wir uns schnell einrichten und ohne Verzögerungen weiterarbeiten.


Dieses Projekt war meine erste Erfahrung mit dem Para-System. Ich hatte mich zwar vorher nur informiert, aber als ich die Ergebnisse der ersten Aufnahmen sah, dachte ich: „Wow, was für ein großes Risiko!“ Obwohl die Investition in Para ein größeres Budget erforderte, waren die Ergebnisse es unbestreitbar wert. Ich habe immer geglaubt, dass Kreativität und die richtige Ausrüstung zwei wesentliche Säulen sind, um beeindruckende Werke zu schaffen.


Mit dem Para 133, der im Vergleich zum Para 88 eine breitere Lichtverteilung bietet, konnten wir eine unvergleichliche Detailtreue und Beleuchtung erzielen. Das Bewegen des Para 133 an einigen Orten stellte eine große Herausforderung dar, aber das Endergebnis war jede Mühe wert.

Zusätzlich zum Para-System verwendete ich gelegentlich den P65-Reflektor mit seinem Wabenraster, eine 90x120cm Softbox und einen 110er Schirm. Die Wahl des Lichtformers variierte je nach Arbeitsbereich, aber in 90% der Fälle wurde das Hauptlicht (Key Light) vom Para 133 geliefert.

Von grossem Nutzen war auch das broncolor Remote System (RFS 2), das eine einwandfreie Blitzsynchronisation über grosse Distanzen ermöglichte. Dies war vor allem im Aussenbereich und bei schwierigen Bedingungen von grossem Nutzen und hat unseren Workflow deutlich vereinfacht.

Letztlich war die Kombination aus Kreativität und der richtigen Ausrüstung der Hauptfaktor für den Erfolg des Projekts „External Iran“. Das broncolor System, insbesondere der Siros 800 L und der Para 133, lieferten die nötige Präzision und Qualität, um Bilder zu produzieren, die nicht nur unsere künstlerische Vision widerspiegeln, sondern auch die gewünschten Details und Feinheiten einfangen.”


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