Der Beginn des Lichts

von Jeroen Nieuwhuis

Der Beginn des Lichts Gegen Ende des Jahres 2025 sah sich Indonesien mit einer schweren Umweltkrise konfrontiert. Es handelte sich nicht nur um großflächige Überschwemmungen, sondern auch um Erdrutsche, die zahlreiche Regionen des Landes trafen. Die schwersten Auswirkungen zeigten sich auf der Insel Sumatra – insbesondere in Aceh, Padang und Medan – wo extreme Regenfälle in Kombination mit langjähriger Abholzung verheerende Folgen hatten. Viele Menschen verloren ihr Leben, und die Auswirkungen endeten nicht mit dem Rückgang der Wassermassen.

Zu Beginn des Jahres 2026 prägten die Nachwirkungen weiterhin den Alltag. Häuser waren zerstört, Zufahrtsstraßen beschädigt oder blockiert, und mehrere Gemeinden waren von wichtigen Versorgungsdiensten abgeschnitten. Zwischen den Fluten und dem Geröll der Erdrutsche wurden große Baumstämme flussabwärts gespült – stille Zeugnisse illegaler Abholzung und geschwächter Waldökosysteme. Was sich ereignete, war nicht nur eine Naturkatastrophe, sondern eine Mahnung daran, wie direkt Umweltzerstörung das menschliche Überleben beeinflusst. 

Diese Realität bildete die emotionale Grundlage für ein waldthematisches Fotoshooting von Martha Suherman. Die Waldfee wurde als Symbol von Mutter Erde eingeführt – verletzlich und verwundet, aber dennoch widerstandsfähig und weiterhin Raum schaffend, damit Leben wachsen kann.

 Für Martha ist Fotografie untrennbar mit Licht verbunden. Licht ist nicht nur ein technisches Element, sondern eine visuelle Sprache, die Emotion, Tiefe und Bedeutung formt. In diesem Projekt wurde Licht bewusst zurückhaltend eingesetzt. Es sollte die Natur nicht überlagern, sondern die darin erzählte Geschichte leise unterstützen.

 Das Fotoshooting fand in einem offenen Außenbereich in Bogor, Indonesien, statt, wobei große Bäume als visuelle Darstellung des Waldes dienten. Das Arbeiten in einer offenen Umgebung bedeutete, natürliche Unvorhersehbarkeiten zu akzeptieren – wechselndes Tageslicht, Luftfeuchtigkeit und sich verändernde Wetterbedingungen – und dennoch eine visuelle Konsistenz während des gesamten Shootings zu bewahren. 

Zur Unterstützung dieses Prozesses setzte Martha auf den broncolor Satos. Satos erwies sich als praktische und zuverlässige Lösung für die Arbeit im Freien. Sein batteriebetriebenes System ermöglichte volle Mobilität ohne Abhängigkeit von externen Stromquellen, während sein portables Design ein effizientes Umpositionieren in offenen Räumen erlaubte. Die Lichtleistung reichte aus, um das vorhandene Umgebungslicht auszugleichen, ohne die Szene zu verflachen oder die natürliche Atmosphäre zu verändern.

Ebenso wichtig war seine Konstanz. Während sich die Umweltbedingungen im Laufe des Shootings veränderten, blieb die Beleuchtung stabil, sodass der kreative Fokus auf Komposition und Storytelling liegen konnte und nicht auf ständigen technischen Anpassungen. Diese Zuverlässigkeit half dabei, eine visuelle Sprache zu bewahren, die kontrolliert und zugleich natürlich wirkte – respektvoll gegenüber der Umgebung, in der sie entstand. 

Die visuelle Erzählung wird leise durch eine Voice-over-Stimme verstärkt: „Doch die Erde hört niemals auf, sich zu drehen. Sie schafft weiterhin Raum, damit Leben erneut entstehen kann.“ 

Wie der Lichtansatz selbst sucht auch das Licht in diesem Projekt nicht nach Aufmerksamkeit. Es existiert, um der Geschichte zu dienen – subtil, bewusst und geerdet. Eine Erinnerung daran, dass selbst das einfachste Licht, wenn es mit Sorgfalt eingesetzt wird, Bedeutung tragen kann. 

Mit dem Übergang dieses Projekts ins Jahr 2026 steht es als Reflexion und Mahnung – nicht nur für Indonesien, sondern für die ganze Welt. Umweltzerstörung kennt keine Grenzen. Wenn Wälder verschwinden, folgen Überschwemmungen und Erdrutsche. Wenn Ökosysteme geschwächt werden, wird menschliches Leben zunehmend verletzlich. 

Sich um die Natur zu kümmern, ist längst kein fernes Thema mehr. Es ist eine gemeinsame Verantwortung. Denn wenn die Umwelt langsam verschwindet, verlieren wir nicht nur Landschaften – sondern die Grundlage des Lebens selbst, überall.

Credits:
Fotografiert von: @marthasuherman 
Muse: @ash_barlly 
Make-up & Hair: @dero_mua_bc 
Licht: @broncolor 
Location: @royaltulipgununggeulis 
Unterstützt von: @pmi_gear @dcprosg @captureone 
Kamera: @phaseonephoto 
Videoproduktion: @monsterart.productions 
Equipment-Lieferant (Indonesien): @primaimaging

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